Hauptmarke · Kompetenzpartner · Top-Produkt
aroTHERM plus /8.1 – das neue Modell
Stiftung Warentest: GUT (2,3)
Getestete Kombination aroTHERM plus VWL 105/8.1, VWZ MEH 97/7 und sensoCOMFORT VRC 720/3. Quelle: Stiftung Warentest, Zeitschrift „test“ 10/2025, www.test.de.
Als ausgezeichneter Vaillant Kompetenzpartner bringen wir Vaillant-Erfahrung mit, die in unserer Familie über Generationen gewachsen ist – geschult direkt beim Hersteller, mit kurzem Draht zu Technik-Support und Ersatzteilen.
Drei besondere Stärken
- Vorlauf bis 75 °C – passt auch in Bestandsgebäude mit Heizkörpern.
- Besonders leise – im Nachtmodus ab 27,5 dB(A) in drei Metern Abstand.
- Alles aus einem System – Wärmepumpe, Speicher, Regelung und Gas-Brennwert von einem Hersteller.
ZEWOTHERM WärmepumpeLAMBDA
Unser Premium-Modell
EU-L-Serie
Drei besondere Stärken
- SCOP 6,10 – die höchste Arbeitszahl in unserem Programm, unabhängig geprüft.
- 3K-Verfahren – nutzt die Außenluft besser aus und muss seltener abtauen.
- Stark auch mit Heizkörpern – SCOP 4,57 bei 55 °C Vorlauf.
Hauptmarke · Bosch Partner
Compress 6800i AW
Drei besondere Stärken
- Hohe Temperaturen bei Frost – 75 °C Vorlauf, noch 65 °C bei −10 °C Außentemperatur.
- Sehr leise – im Nachtmodus ab 25,8 dB(A) in drei Metern Abstand.
- Vernetzt – Steuerung per App und breites Zubehörprogramm.
Preisbewusste Alternative · Premiumpartner
Vitocal 250-A
Als Viessmann Premiumpartner bieten wir Ihnen solide Technik, wenn das Budget etwas enger ist – auf Wunsch auch zur Miete über Viessmann Wärme+Strom.
Drei besondere Stärken
- SCOP 5,01 – hohe Arbeitszahl bei 35 °C Vorlauf, 3,87 bei 55 °C.
- 70 °C Vorlauf auch bei Frost – noch bei −10 °C Außentemperatur, passend für Heizkörper.
- Mieten statt kaufen – als einziger unserer Hersteller mit eigenem Mietmodell.
SCOP = Arbeitszahl über eine ganze Heizsaison: Aus 1 kWh Strom werden so viele kWh Wärme. Werte für mittleres Klima nach EN 14825 – 35 °C steht für Fußbodenheizung, 55 °C für Heizkörper. Alle vier arbeiten mit dem natürlichen Kältemittel R290. Quellen: Datenblätter der Hersteller; Lambda geprüft am Wärmepumpen-Testzentrum Buchs (01/2026). Die tatsächliche Arbeitszahl hängt von Ihrem Gebäude ab.
Funktioniert eine Wärmepumpe auch im Altbau mit Heizkörpern?
Ja. Eine Wärmepumpe funktioniert grundsätzlich in jedem Haus – wenn die Heizflächen passen. Entscheidend ist nicht das Baujahr und nicht die Dämmung allein, sondern eine einzige Größe: Mit welcher Vorlauftemperatur wird Ihr Haus am kältesten Tag warm?
- Bis 55 °C Vorlauf arbeitet eine Wärmepumpe wirtschaftlich. Die Geräte, die wir einbauen, schaffen bis zu 70–75 °C und erreichen bei 55 °C übers Jahr Arbeitszahlen von 3,6 bis 4,6 (siehe Tabelle oben).
- Das belegt auch die Praxis: Im Feldtest des Fraunhofer-Instituts ISE liefen Luft-Wärmepumpen in bestehenden, teils unsanierten Wohnhäusern mit Heizkörpern im Mittel mit einer Jahresarbeitszahl von 3,1. Der elektrische Heizstab trug dabei weniger als 2 % zur Wärme bei.
- Wenn ein Raum mehr braucht, tauschen wir gezielt einzelne Heizkörper. Ein dreilagiger Heizkörper gleicher Größe gibt rund 40 % mehr Wärme ab als ein zweilagiger – damit sinkt die nötige Vorlauftemperatur deutlich.
So prüfen wir das bei Ihnen: Wir berechnen die Heizlast für jeden Raum und vergleichen sie mit der Leistung der vorhandenen Heizkörper. Danach wissen Sie, welche Vorlauftemperatur Ihr Haus braucht und welche Heizkörper – wenn überhaupt – getauscht werden. Ihr eigener Schnelltest: Stellen Sie an einem kalten Tag die Vorlauftemperatur Ihrer jetzigen Heizung auf 55 °C. Bleibt es warm, passt die Wärmepumpe ohne Umbau.
Reicht die Wärmepumpe auch bei starkem Frost?
Ja. Heizungen in unserer Region werden auf etwa −10 °C Außentemperatur ausgelegt; die Außengeräte arbeiten bis −20 °C und darunter. So kalt ist es bei uns nur an wenigen Tagen im Jahr.
Wir legen die Wärmepumpe auf rund 80 % der Heizlast aus. Das klingt nach zu wenig, ist aber Absicht: Die Anlage läuft dadurch lange und gleichmäßig statt ständig an- und auszugehen, und das hält sie effizient und langlebig. An den wenigen sehr kalten Tagen hilft der eingebaute Heizstab mit. Im Fraunhofer-Feldtest lag sein Anteil an der Wärme unter 2 % – bei 20.000 kWh Wärmebedarf sind das weniger als 400 kWh Strom im Jahr.
Was kostet mich das Heizen mit der Wärmepumpe im Vergleich zu Gas?
Die Rechnung ist einfach: Strompreis geteilt durch Jahresarbeitszahl. Bei 26 ct je kWh Strom und einer Jahresarbeitszahl von 3,4 kostet eine Kilowattstunde Wärme knapp 8 ct.
Beim Gaskessel kommen zum Gaspreis die Verluste des Kessels: Bei 11 bis 14 ct je kWh Gas und 85 % Wirkungsgrad kostet die Kilowattstunde Wärme 13 bis 16 ct. Für ein Haus mit 20.000 kWh Wärmebedarf heißt das: rund 1.500 € Strom im Jahr statt 2.600 bis 3.300 € Gas. Mit Ihren eigenen Verbrauchswerten rechnet das der Amortisationsrechner oben.
Was bedeutet die Jahresarbeitszahl?
Sie sagt, wie viel Wärme die Anlage übers Jahr aus einer Kilowattstunde Strom macht. Jahresarbeitszahl 3,5 heißt: Aus 1 kWh Strom werden 3,5 kWh Wärme; die übrigen 2,5 kWh kommen kostenlos aus der Außenluft. Ein Haus mit 20.000 kWh Wärmebedarf braucht dann rund 5.700 kWh Strom.
Den größten Einfluss hat die Vorlauftemperatur: Jedes Grad weniger spart etwa 2,5 % Strom. Deshalb gehört der hydraulische Abgleich bei uns immer dazu – er ist außerdem Voraussetzung für die Förderung, ebenso wie eine rechnerische Jahresarbeitszahl von mindestens 3,0.
Wie laut ist eine Wärmepumpe?
Maßgeblich ist, was beim Nachbarn ankommt. Die TA Lärm erlaubt dort nachts 35 dB(A) in reinen und 40 dB(A) in allgemeinen Wohngebieten – das ist etwa so laut wie ein leiser Kühlschrank.
Zwei Dinge sorgen dafür, dass diese Werte sicher eingehalten werden: der Abstand – mit jeder Verdopplung der Entfernung sinkt der Schallpegel um rund 6 dB – und der Nachtbetrieb, in dem die Geräte ihre Drehzahl absenken. Wir rechnen den Schall für Ihren Aufstellort vor dem Einbau nach und wählen Standort und Ausrichtung so, dass weder Sie noch Ihre Nachbarn gestört werden.
Lohnt sich die Kombination mit Photovoltaik?
Ja – mit einer ehrlichen Einschränkung: Die Sonne liefert vor allem im Sommer, geheizt wird im Winter. Von November bis Februar erzeugt eine PV-Anlage nur einen kleinen Teil ihres Jahresertrags. Erfahrungsgemäß deckt sie deshalb etwa ein Viertel bis ein Drittel des Stroms der Wärmepumpe, vor allem für Warmwasser und in der Übergangszeit.
Das rechnet sich trotzdem: Jede selbst genutzte Kilowattstunde ersetzt Netzstrom für rund 28 bis 35 ct, während Sie für eingespeisten Strom nur etwa 8 ct bekommen. Eine 10-kWp-Anlage erzeugt bei uns rund 9.500 kWh im Jahr – mehr, als die Wärmepumpe insgesamt braucht. Mit Ihren Dachdaten rechnet das der PV-Rechner.
Wie läuft der Förderantrag ab?
In dieser Reihenfolge – sie ist wichtig, weil der Antrag vor Beginn der Arbeiten gestellt sein muss:
- Angebot und Vertrag mit uns. Der Vertrag enthält die Klausel, dass er nur gilt, wenn die Förderung bewilligt wird. Sie gehen also kein Risiko ein.
- Bestätigung zum Antrag: Wir erstellen das technische Dokument, das die KfW verlangt.
- Antrag im KfW-Portal (Programm 458). Die Zusage kommt in der Regel kurzfristig.
- Einbau – erst nach der Zusage.
- Nachweis und Auszahlung: Wir bestätigen die Durchführung, Sie reichen die Rechnung ein, die KfW überweist den Zuschuss.
Gefördert werden 30 % Grundförderung plus Boni, zusammen höchstens 70 % von bis zu 28.000 € Kosten (bei Haushaltseinkommen bis 30.000 € höchstens 80 %). Ihren Satz zeigt der Konfigurator.
Wie oft muss eine Wärmepumpe gewartet werden?
Einmal im Jahr, Dauer etwa eine Stunde. Wir prüfen Kältekreis, Hydraulik, Filter, Sicherheitseinrichtungen und die Regelung und sehen uns die Verbrauchswerte an – oft lässt sich an den Einstellungen noch Strom sparen.
Im Vergleich zum Gaskessel entfällt einiges: kein Brenner, kein Abgasweg, keine Messung durch den Schornsteinfeger. Die Geräte, die wir einbauen, arbeiten mit dem natürlichen Kältemittel R290 (Propan); die gesetzliche Dichtheitsprüfung für fluorierte Kältemittel gilt dafür nicht. Die regelmäßige Wartung ist Voraussetzung für die 10-jährige Funktionsgarantie. Den Termin fragen Sie online an.